Digitale Trends 2020 in Europa.

Der Bericht vergleicht die europäischen Marketing-Trends mit denen der restlichen Welt und hebt die wichtigsten Unterschiede zwischen den europäischen Märkten hervor, darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Skandinavien.

Trends mit bleibender Wirkung.

Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse für das nächste Jahr zusammengestellt. Informieren Sie sich über neue Herausforderungen und Chancen, von denen alle sprechen. Diese Highlights sind direkt unserem Bericht zu den digitalen Trends 2020 entnommen, der in Zusammenarbeit mit Econsultancy erstellt wurde.

Welchen Kurs geben die neuen Trends vor?

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Digitale Trends 2020 – Sie haben jetzt vollen Zugriff auf den Bericht zu den digitalen Trends 2020 und können ihn herunterladen.

1. Kundenerlebnisse.

Es ist an der Zeit, sich dem Kundenerlebnis zu verschreiben.
Europa hält mit dem weltweiten Trend zu personalisierten Kundenerlebnissen Schritt. Allerdings zeigen unsere Ergebnisse, dass sich einige Länder dem Kundenerlebnis intensiver widmen als andere. 22 % der Unternehmen gaben an, es 2020 als erfolgversprechendste Geschäftschance zu betrachten. Frankreich und Italien zeigten sich am zuversichtlichsten. 16 % bezeichneten sich selbst als „sehr fortschrittlich“ in Bezug auf das Kundenerlebnis, verglichen mit nur 5 bis 6 % der Unternehmen in Großbritannien und Deutschland, die dasselbe für sich beanspruchten. Aber wie nahe liegen Anspruch und Wirklichkeit tatsächlich beieinander? Laut unseren Untersuchungen steht das Kundenerlebnis für 38 % der britischen Unternehmen bei den digitalen Prioritäten an erster Stelle. Auch Unternehmen in Deutschland (27 %) und Frankreich (28 %) räumen ihm hohe Priorität ein. Italienische Unternehmen bewerten es hingegen als nachrangig. Das steht im Widerspruch zu ihren früheren Aussagen und wirft die Frage nach der Reife dieses Markts auf. Welche Vorteile eröffnen sich Ihnen mit dem Engagement für Customer Journey Management? Wir empfehlen Ihnen, die Fallstudie über den Heathrow Airport zu lesen, die einen Anstieg der durchschnittlichen Ausgaben pro Kunde von 60 % durch die klare Fokussierung auf das Kundenerlebnis belegt.

Fallstudie über den Heathrow Airport
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2. Daten-Management.

Datenstrategien für mehr Transparenz.
Die Sensibilisierung der Verbraucher für den Datenschutz hat zu strengeren Vorschriften darüber geführt, was Marken mit den Informationen ihrer Kunden tun dürfen und was nicht. Da viele Marketer Daten für ihre Geschäftsentscheidungen heranziehen, entwickeln führende Marken jetzt neue, auf Zustimmung der Kunden basierende Strategien, um das Vertrauen zu stärken und die Transparenz zu erhöhen. Wie schneiden also europäische Länder im Vergleich zum Rest der Welt ab? Im Vergleich zu Unternehmen in anderen Regionen gaben 36 % mehr Unternehmen in Europa an, großes Interesse an Daten mit Fokus auf Einzelpersonen zu haben. Frankreich und die skandinavischen Länder investieren am meisten in Daten aus erster Hand. Die Unternehmen in Deutschland sind bei der Umstellung am zögerlichsten: Nur eines von zehn deutschen Unternehmen nutzt neue Strategien. Verbraucherdaten-Management hat sich von einem Silobereich der IT zu einer wertvollen strategischen Ressource entwickelt, die für die Verbesserung des Kundenerlebnisses unerlässlich ist. Auch in den kommenden zehn Jahren werden Unternehmen jenseits von Daten nach Möglichkeiten suchen, jeden einzelnen Kunden anzusprechen. Erfahren Sie mehr über die Daten-Management-Plattform von Adobe, um zu verstehen, wie Unternehmen in Europa Daten skaliert verwalten und verwenden, um intelligentere Geschäftsentscheidungen zu treffen.

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3. KI und Personalisierung.

Warum KI der Schlüssel zur Personalisierung sein könnte.
Daten zu nutzen, um Erkenntnisse zu gewinnen, erfordert einen enormen Aufwand an Zeit und Ressourcen. Doch was wäre, wenn KI die Kampagnenausführung und einen größeren Teil der Arbeit übernehmen könnte? Viele größere Unternehmen treibt der Trend zu personalisierten Erlebnissen dazu, in KI zu investieren und sogar Geschäftspraktiken zu überdenken. Allerdings stellen sich die europäische Unternehmen im Vergleich zum Rest der Welt langsamer auf die Nutzung von KI ein (23 % in Europa, 33 % im Asiatisch-pazifischen Raum und 29 % in Nordamerika). In den europäischen Ländern ist der Anteil der Echtzeit-Personalisierung in Großbritannien (26 %) am höchsten – doppelt so hoch wie im datenschutzbewussten Deutschland (13 %). Trotz dieser Hindernisse ist der Wunsch nach personalisierten Erlebnissen offensichtlich vorhanden, denn 28 % der europäischen Marketer gaben an, diese zu ihren obersten Prioritäten für 2020 zu zählen. In Italien und Skandinavien ist das Interesse am größten. Dort planen fast 50 % der Unternehmen die Verwendung von KI. Auch wenn Europa bei der Einführung von KI noch hinter Asien liegt, gehen Unternehmen wie Swisscom (siehe Fallstudie) mit leuchtendem Beispiel voran und sind ein Beleg dafür, was möglich ist, wenn Unternehmen bereit sind, in KI und maschinelles Lernen zu investieren.

Siehe Swisscom Fallstudie
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