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Digitalisierung in deutschen Unternehmen

Wie die Corona-Ära Marketing und Vertrieb verändert

 

Eigentlich war bereits vor der aktuellen COVID-19-Pandemie klar: Die Digitalisierung muss kommen – auch abseits der Produktionsstraßen. Denn während das produzierende Gewerbe im Bereich Industrie 4.0 bereits sehr gut aufgestellt ist, ist in vielen Branchen in puncto Kundenbeziehungen noch Luft nach oben. Kein Wunder also, dass knapp drei Viertel der Unternehmen die Auswirkungen der aktuellen Krise deutlich spüren und jetzt in entsprechende Technologien investieren wollen.

Doch: Die meisten Unternehmen sehen in der Investition in digitale Technologien noch immer primär ein Mittel zur Effizienzsteigerung sowie zur Kosteneinsparung. Das sind beides wichtige Punkte, gerade weil die gegenwärtige Situation in einigen Fällen zu Budgetkürzungen führen wird. Entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens sind jedoch die Kund*innen. Ziel muss deshalb sein, Konsument*innen klar ins Zentrum zu stellen und passgenau auf ihre Bedürfnisse zu reagieren. Umso mehr überrascht es, dass klassische Tools wie CRM-Systeme oder ein verstärkter Fokus auf die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu den präferierten Ansätzen gehören. Das ist in doppelter Hinsicht problematisch. Entfallen persönliche Treffen im Rahmen von Messen, Konferenzen oder Kundenterminen vor Ort, fehlt oft der entscheidende Austausch zwischen Unternehmen und Kund*innen. Gerade jetzt ist es jedoch umso wichtiger, die Nähe zu Kund*innen zu halten. CRM-Systeme hingegen verwalten lediglich den Ist-Status der Kundenbeziehungen, statt Kundenwünsche zu antizipieren. Zudem erfassen CRM-Systeme allein bereits bekannte Kund*innen – für die Neukundenakquise sind sie gänzlich ungeeignet.

Dabei ist es heute längst möglich, Kundenbeziehungen digital zu verlängern bzw. zu initiieren. Marketing Automation Technologien erlauben es Unternehmen, ihre Kund*innen zum richtigen Zeitpunkt mit hochrelevantem Content auf dem richtigen Kanal anzusprechen – ganz gleich, ob es sich dabei um langjährige Bestands- oder potentielle Neukund*innen handelt. Möglich macht das die systematische Erhebung von Daten, die anschließend zu Kundenprofilen verdichtet und hinsichtlich der Kundenanforderungen analysiert werden. So können Unternehmen ihren Kund*innen trotz physischer Distanz jeden Wunsch von den Augen ablesen.

Mehr zu unserer Studie mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) kannst du in diesem ebook lesen!

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